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2 Minuten Ländercheck USA


Land und Leute
United States of America. 307.000.000 Menschen. 9.600.000 qkm

Kurz und bündig
„From sea to shining sea“ – ein Riesenland zwischen zwei Ozeanen. Rock Music, Hamburger, Hollywood, TV und Fashion Industry. New York und Los Angeles und dazwischen viel, viel „Middle America“, das auch sehenswert ist. Niagara Falls, Rocky Mountains. Eine Fahrt auf dem Mississippi. Aufs Empire State klettern. Disneyworld Florida. Ein Besuch in Colonial New England. Mark Twain und die Kennedys, Louis und Ella. Michael Jackson und Bruce Springsteen. Breakfast at Tiffanys oder Dinner mit den Corleones? 300 Millionen Menschen und die grösste ethnische Vielfalt, die unsere Erde zu bieten hat. Die USA sind viel von dem, was unser aller Leben geprägt hat. Und trotzdem: einmal dort, lässt sich alles wieder neu erleben. Und ganz viel Neues entdecken.

Zur Einstimmung
Lesen
: http://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanische_Literatur, und ansonsten Twain, O’Neill, Kerouac
Hören: Woodstock 1 & 2 remastered (original recording from Woodstock Festival 1969)
Sehen: statt Hollwood Filme vom Sundance Festival: http://www.sundance.org/
Trinken: One Coke, please
Essen: Ein Hot Dog in Manhattan (z.B. von einem Stand am Central Park)
Tun: Baseball Game besuchen

Mit einem Wort
Hi! (Hallo)

Mit einem Satz
Yes, we can! Barack Obama

Geschichte
Die ersten Europäer, die die USA betraten, waren die Wikinger. Kolumbus kam 1492, und schon wenige Jahre später setzte die erste grosse Einwanderungswelle aus Europa ein. Die Engländer kamen erst Anfang des 17. Jahrhunderts, prägten das Land mit Sprache, Infrastruktur und sozialen Systemen. Ende des 18. Jahrhunderts jedoch hatten sich die Siedler emanzipiert und warfen die Briten nach einer missratenen Tea Party aus dem Land. Amerika war ein unabhängiger Staat. Allerdings einer, der 100 Jahre später einen grossen Bürgerkrieg vor sich hatte: der Norden kämpfte gegen den Süden – es ging um die Sklaverei und die Rechte der Schwarzen.
Zwischen 1890 und 1920 wanderten fast 20 Millionen Menschen in die USA ein. Das Land war endgültig zum „melting pot“ geworden. Der Gewinn des 1. und 2. Weltkrieges (an der Spitze der Allierten) und das Ende des Ostblocks machten aus den USA endgültig die Supermacht, das mächtigste Land der Erde.



Und heute
Unsere Welt ist amerikanisch geprägt, freiwillig und unfreiwillig. Die grösste Militärmacht der Erde kämpft an vielen Fronten darum, ihre Mission zu erfüllen. Die Bush-Jahre und der Irak-Krieg haben im Verhältnis zu den USA Narben hinterlassen. Koalition der Willigen? Guantanamo, CIA? Hoffnungsträger Obama? Die USA versuchen heute, ihr Bild als Kriegstreiber zu korrigieren und sich wieder dem „Rest der Welt“ zu öffnen. Und hinter dem offiziellen aussenpolitischen Bild der USA steht ein riesiges Land mit offenen und freundlichen Menschen, die aus allen Ecken der Erde gekommen, um hier friedlich miteinander zu leben. Willkommen im „melting pot“.